22.06.2021

Die digitalen Rockstars von morgen oder: mit chabaDoo wird unterrichten „kinderleicht“

In einem gemeinsamen Projekt mit der B.E.L. Schule Linz erarbeiteten Volksschüler*innen Inhalte über Planeten. Denn: Früh übt sich, wer digitaler Lernprofi werden möchte.

Die B.E.L. Schule im Portrait

Eva Kirchmayr
Schulleiterin Eva Kirchmayr

Die kleine private Volksschule aus Linz, die nur aus vier Klassen besteht, hat es sich ganz ihrem Namen getreu zum Ziel gesetzt, Kindern schon in den ersten Jahren ihres Ausbildungswegs Bildung und Entfaltung zu ermöglichen. Immer für neue Themen und Herangehensweisen offen, kümmert sich das Lehrer*innen-Team intensiv und individuell um jedes einzelne Kind. Dabei helfen innovative Lerntools genauso wie das familiäre Ambiente. „Die Eltern stehen dem Einsatz von digitalen Lernmitteln sehr positiv gegenüber,“ meint Eva Kirchmayr, Direktorin der Schule. „Sie unterstützen es, wenn ihre Kinder bereits bald mit diesen Arbeitsweisen in Kontakt kommen, weil sie den Mehrwert erkennen und wissen, dass ihre Jüngsten in Zukunft ohnehin damit arbeiten müssen. Warum also nicht in einem sinnvollen Rahmen bereits in der Volksschule damit beginnen?“ Auch chabaDoo E-Learning Experte Andreas Höglinger ist begeistert vom Konzept der Schule: „In der B.E.L. wird eigenständiges Arbeiten großgeschrieben. Hier lernen bereits Volksschüler*innen, mit ein wenig Hilfe durch die Klassenlehrer*innen, Wissen zu erarbeiten und auch an ihre Mitschüler*innen weiterzugeben.“

chabaDoo in der Volksschule

Wie kam es nun dazu, mit chabaDoo in der Volksschule zu arbeiten? Eva Kirchmayr lernte Markus Fischer kennen und war schnell überzeugt. Sie und ihre Kolleg*innen arbeiten bereits mit einer eigens programmierten schulinternen Lernplattform und erkannten rasch die Möglichkeiten, die chabaDoo bietet. „Ich kenne keinen Anbieter, bei dem man so wie bei chabaDoo eigenständig Lernstrecken erstellen kann“, nennt die erfahrene Pädagogin den Hauptvorteil. Ebenso passt das Lernökosystem ideal ins Konzept der Schule, eine gute Mischung zwischen analogem und digitalem Lernen zu finden.

Mit Hilfe der Klassenlehrerin Carina Kugler und Andreas Höglinger von chabaDoo wurde also das Projekt „Planeten des Sonnensystems“ gestartet – in diesem Fall gestalteten die Schülerinnen und Schüler die Waben selbst. „Es war nur ein wenig Anleitung hier und da nötig, aber sie schlüpften ganz natürlich in die Rolle der Lehrenden. Und gleichzeig waren sie Lernende, da sie ja wiederum von ihren Mitschüler*innen deren Inhalte vermittelt bekommen haben. Und falls sich noch mal jemand fragt, ob es nicht furchtbar kompliziert ist, Waben zu gestalten – wir haben den Beweis, dass es 10-jährige spielend und vor allem mit Freude schaffen,“ erzählt der E-Learning Experte begeistert.

Die Digitalisierung im Klassenzimmer – Zukunftsmusik in den Volksschulen?

BEL Schule
Arbeiten in der B.E.L. Schule in Linz

In der B.E.L. wurde chabaDoo im Präsenzunterricht eingesetzt, da die Volksschulen bereits seit längerem wieder ins Klassenzimmer zurückgekehrt sind, die Arbeit mit der Plattform bereitet aber auch optimal auf eigenständiges Lernen zu Hause vor. In den ersten vier Schuljahren müssen Kinder viele Fähigkeiten automatisieren – dafür bietet sich das digitale Lernen optimal an. Allerdings wird vieles auch analog erarbeitet. Das bedeutet, dass die Erstellung der Waben natürlich einen gewissen Arbeitsaufwand mit sich bringt. „Es wäre toll, wenn sich eine Zusammenarbeit mit anderen Volksschulen ergeben würde.“ Gemeinsam könnten Inhalte aufbereitet und dann untereinander ausgetauscht werden. „Ich bin mir sicher, dass alle Kinder für ihren weiteren Lernweg davon profitieren und sich der Aufwand definitiv lohnt“, so die Schuldirektorin. „Wir haben viel aus dem Projekt mitgenommen, nicht zuletzt durch das konstruktive Feedback von Carina Kugler. So können wir die Plattform noch weiter verbessern und natürlich auch andere Volksschulprojekte bestmöglich unterstützen. Ich würde mich freuen, wenn bald noch mehr Kids als Wabenersteller*innen chabaDoo rocken,“ meint Andreas Höglinger. Na dann – worauf wartet ihr noch?

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