11.02.2022

How to: Urlaubsfeeling konservieren

Wie man nach dem Urlaub seine Erholung behält verraten wir euch hier.

Vor jeder Auszeit stapeln sich gefühlt hunderte kleine und große Dinge auf dem Schreibtisch, die irgendwie noch fertig werden müssen. Also versucht man am letzten Arbeitstag bis am letzten Drücker alles irgendwie hinzukriegen, nur damit einem dann beim Rausgehen noch mindestens zwei Dinge einfallen, die man vergessen hat.

Endlich Urlaub und Semesterferien! Kommt es euch nicht auch so vor, als wäre der Jänner immer unendlich lang, voller To Dos und Schwierigkeiten und die Erholung von Weihnachten (die ja oft gar nicht so erholsam ist) ist flugs dahin? Doch Gott sei Dank gibt es die Semesterferien… Egal, ob Urlaub mit Kids oder einfach nur schul- oder studienfrei –  Zeit die Batterien aufzuladen. Hier kommen ein paar Tips, wie das auch wirklich nachhaltig funktioniert.

Die Vorbereitung im Job

Verschaffe dir stattdessen am Beginn der letzten Arbeitswoche einen guten Überblick über alle Aufgaben und nimm nach Möglichkeit keine neue kurzfristigen Projekte mehr an. Selektiere die, die nicht absolut dringend noch erledigt werden müssen. Vielleicht ist jemand anderes auch froh, wenn erst nach deiner Auszeit weitergemacht wird? Wichtig: informiere deine Ansprechpartner über eine etwaige Verzögerung. So kannst du entspannt in den letzten Feierabend starten.

Übrigens, kennst du die Fünf-Minuten-Regel? Arbeite alles gleich ab, was in fünf Minuten erledigt werden kann. Dieser „Kleinmist“ kostet nämlich ordentlich Zeit und Nerven und wird gern vergessen, wenns stressig wird. Ganz häufig sind das auch jene To Dos, die dir Luft verschaffen. Und: du hast das gute Gefühl, schon beim ersten Morgenkaffee ordentlich was erledigt zu haben und somit den Kopf für größere Aufgaben frei.

Die Vorbereitung zu Hause

Du fährst weg? Packe deinen ganzen Krempel nicht erst in der letzten Minute. Ganz viele Dinge kann man schon so ganz nebenbei in den Tagen davor zusammentragen und vorbereiten. Packlisten können hier gute Dienste leisten, aber Achtung: das, was nicht drauf steht, wird dann auch gerne vergessen!

Berge und Hütte

Eine aufgeräumte Wohnung bei der Rückkehr ist ein absoluter Wohlfühlfaktor. Wir reden nicht von blitzblank, gesaugt, gewischt und weggebügelt. Aber am Tag vor der Abreise ist ein guter Moment, die Räumlichkeiten zumindest in einen halbwegs ordentlichen Zustand zu versetzen bzw. z.B. den Wäscheständer in „das Zimmer“ zu verbannen, damit euch nicht der Schlag trifft, wenn ihr eigentlich erholt die Wohnungstür beim Heimkommen öffnet.

Wenn ihr zu Hause bleibt, macht euch doch eine kleine Freude. Ein langes Bad, ein frisch überzogenes Bett, tolles Essen – all das kann einen wunderbaren Start in den wohlverdienten Urlaub darstellen. Wenn euer Home Office das Wohnzimmer ist – verräumt Laptop und Co. Es ist Zeit, die imaginäre Bürotür zu schließen!

So, dann kann’s ja losgehen.

Nimm dir nicht zu viel vor

Viele von uns machen den Fehler, aus lauter Motivation die Welt in den freien Tagen niederreißen zu wollen. Die Zeit muss ja genutzt werden! Aber erholsam? Nö, erholsam ist das nicht.

Überleg dir, was du wirklich, wirklich machen willst und wie viel Zeit du brauchst, es zu genießen. Nimm dir Zeit für die Dinge, die dir gut tun. Oder einfach dafür, mal gar nix zu tun.

Urlaubsfeeling

Wenn du eine Weiterbildung absolvierst oder etwas vorbereiten/abarbeiten musst, schau genau hin: tust du dir leichter, jeden Tag ein bisschen was dafür zu tun oder bist du der Typ, der lieber geblockt nach einigen komplett freien Tagen loslegt? Wähle die für dich passende Methode, denn so kannst du die freie Zeit ohne schlechtes Gewissen genießen.

Schalte ab

Ja, das meinen wir wirklich so! Firmenhandy? Ab in die Schublade! Firmenhandy ist auch privates Handy? Schon mal probiert, die Apps, mit der sie dich normalerweise beballern, einfach mal zu deaktivieren oder zumindest die Benachrichtigungen auszuschalten? Probiers aus – die Welt dreht sich auch ohne dich weiter, keine Sorge. Und wenn grade wirklich was Wichtiges anstehen sollte: nominiere eine Person, die dich kontaktieren darf. Und zwar nur die. Und nur im Notfall.

Die Rückkehr – sei nachsichtig mit dir!

Die dreckige Wäsche muss nicht am ersten Abend gleich gewaschen werden. Sofern du noch eine saubere Unterhose hast, kannst du beruhigt in den ersten Arbeitstag starten und die Waschmaschine danach anwerfen.

Todoliste

Am ersten Arbeitstag lohnt es sich, sich wieder einen Überblick zu schaffen, zu priorisieren und die Tage möglichst klar zu strukturieren. Die Fünf-Minuten-Regel kennst du nun ja schon. Und niemand wird erwarten, dass du an Tag 1 gleich Überstunden machst.

Denk auch daran zurück, was dir während der freien Tage gut getan hat und baue es in deinen Arbeitsalltag so gut wie möglich ein. Ein Spaziergang zu Mittag passt auch in die Mittagspause. Genussvolles Essen ohne dabei das Handy in der Hand zu halten oder am Schreibtisch zu sitzen? Oder doch endlich wieder mit Yoga anfangen? Jetzt ist der Zeitpunkt, wieder mehr auf euch zu achten.

Es wäre zu einfach zu sagen, dass allein schon die Tatsachen, dass man nicht arbeiten muss oder ein Ortswechsel an den Strand oder die Berge dafür verantwortlich sind, dass man sich erholt. Einen wichtigen Beitrag leistet auch, dass man sich seinen Tag selbst strukturiert. Das geht im Arbeitsalltag oft verloren und dem sollte man Einhalt gebieten. Viele, oft sehr kleine Dinge aus den freien Tagen können wir auch in den Alltag integrieren und sie werden uns gut tun. Sehr gut sogar.

Leichter gesagt…

….als getan, ja klar. Nicht immer kann man alles so machen, wie man will, we know. Und natürlich ist es auch ein Prozess, in dem es gilt, nachsichtig zu sein. Und einfach wieder damit anzufangen. Bloß, weil man Yoga einmal ausfallen lassen muss, weil der Hund kotzt und der Chef was braucht, heißt es nicht, dass man nicht einfach nächste Woche wieder hingehen kann.

Gefährlich wird’s nur, wenn sich dauerhafter Frust einstellt. Wenn ihr nach kürzester Zeit schon wieder die Schnauze voll habt, dann müsst ihr rausfinden, warum das so ist. Liegt’s an persönlichen Gründen? Oder sind es wirklich Faktoren im Job? Kann man daran was ändern und Probleme aussprechen? Häufig reagieren Arbeitgeber positiv darauf, wenn man derartige Themen anspricht, weil sie dadurch die Chance bekommen, beispielsweise durch Personalschulung und Weiterbildungsmaßnahmen überforderte Mitarbeiter*innen zu fördern. Oder macht es Sinn, sich durch neue Arbeitsmittel Entlastung zu verschaffen? Moderne Tools wie die chabaDoo Lernplattform können hier gute Dienste leisten.

Na dann, einen schönen Ferienstart oder eine erfolgreiche Rückkehr in den Job!

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